Liebe Verlobte Paare, liebe zukünftige Brautpaare.

Die Hochzeitssaison 2018 war der absolute Sommerknaller, sie war weder kühl, noch verregnet. Tatsächlich habe ich schon einige Regenhochzeiten fotografiert. Der Begriff “Regenhochzeiten” ist jedoch nicht wertend gemeint, denn ich sage Euch: Die Qualität einer Hochzeit hängt definitiv nicht vom Wetter ab.

Viel mehr möchte ich Brautpaare beruhigen. Oft erlebe ich, dass sich Brautpaare, speziell Bräute, ab ca. 10 Tage vor dem Hochzeitstag  mit der Wetter-App beschäftigen. Ich mache das tatsächlich ab ca 5 Tage vor der Hochzeit auch. Jedoch nicht, weil ich speziell auf Sonne hoffe, vielmehr weil ich mich auf das Wetter einstelle. Deutet sich Regen an, erarbeite ich eine Regenalternative für das Paarshooting und aktiviere meinen weißen Brautregenschirm.

Die allermeisten Brautpaare wünschen sich Sonne. Dabei hat der Regen auch Vorteile:

  • Paarbilder im Regen sind besonders. Der Regen kann als Effekt eingesetzt werden. Passt auf: Normalerweise würde kein Paarshooting im Regen stattfinden. Nur auf Hochzeiten. Weil Hochzeiten eben nicht dem Wetter angepasst werden. Dieser Tag passiert. Egal wie das Wetter wird.
  • Abends läßt der Regen sehr oft nach. Habt ihr schon mal in den Abendhimmel geschaut, nach einem Regentag? Sind Euch schon mal die dramatischen Wolken aufgefallen?
  • Glaubt mir, im Regen herrscht eine besondere Stimmung. Alle Gäste rücken näher zusammen.
  • Kein Gast hat Lust, draußen im Regen zu stehen. Bei der Feier werden sich Eure Gäste vermehrt drinnen aufhalten. Es freut sich jeder DJ über einen vollen Saal. Eure Gäste werden sich nach Jahren noch sagen: ” Es hat geregnet, aber die Feier war Mega!”, oder so ähnlich.
  • Regen bringt oft tieferer Temperaturen mit sich. Glaubt mir. Bei 35 Grad auf einer Hafenbarkasse mit Glasdach auf der Elbe ist kein Spaß. Ich habe mir Regen gewünscht.

Nachfolgend habe ich ein paar Momente aus Regenhochzeiten zusammengestellt, die so niemals bei Sonne hätten entstehen können.